Urlaub im Aktiv-Resort „Masurische Seen“
1. Tag: Anreise in die Masurische Seenplatte Sie reisen individuell nach Piaski an, einem beschaulichen Flecken direkt am Ufer des Beldan-Sees und unweit des beliebten Urlaubsortes Ruciane Nida [Niedersee] gelegen.
Anreisemöglichkeiten:
(a) ...per PKW nach Masuren (Stellplatz 25 Euro pro Woche) oder nach Warschau (Parkplatz am Flughafen ca. 50 Euro pro Woche) und Weiterfahrt mit dem Masuren-Shuttle.
(b) ...per Flug nach Warschau. Anschließend Bustransfer mit dem » Masuren -Shuttle. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren.
(c) ...per » Bahn direkt nach Warschau-Centralna. Von dort Bustransfer mit dem Masuren-Shuttle via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren. – Tipp: Nutzen Sie die » RIT-Fahrkarte der Deutschen Bahn.
2. Tag: Bärenwinkel ~ Johannisburg [Pisz] (ca. 45 km)
Eine Radtour führt Sie in östlicher Richtung über Wejsuny [Weissuhnen], einem alten ostpreußisches Dorf mit hübscher Kirche und schönen alten Holzhäusern, zum Aussichtspunkt „Bärenwinkel“ am Spirdingsee, wo sich ein schöner Blick auf die vorbeiziehenden Segelboote und die Insel Teufelswerder bietet. Der Legende nach sollen dort böse Geister hausen; tatsächlich ließ Friedrich der Große hier einst ein Fort bauen, von dem heute noch ein paar Steine zeugen. Weiter führt die Radtour in die beschauliche Kleinstadt Johannisburg am Flüsschen Pisa. Das Zentrum zeigt noch immer charakteristische Motive der ostpreußischen Provinz. Sehenswert sind u.a. die Stadtkirche, die als größte Fachwerkkirche Masurens gilt, das Rathaus mit seinen bunten Blumenbeeten und einige Bürgerhäuser. Über Snopki erreichen Sie – mit schöner Bademöglichkeit unterwegs – wieder Wejsuny und das » Aktiv-Resort „Masurische Seen“.
Fakultativ-Angebot: Lassen Sie sich beim Segeln in Ruciane Nida den Wind der Großen Masurischen Seen um die Nase wehen.
3. Tag: Johannisburger Heide (ca. 55 km)
Heute gibt es wieder „Natur pur“. Die Radtour führt zunächst nach Niedersee [Ruciane Nida] und anschließend weiter am See Nidzkie entlang durch die riesigen Wälder des südlichen Teils der Johannisburger Heide zur Försterei Pranie. In dem kleinen Haus (heute Museum) am Niedersee, der zum Reservat erklärt wurde und für den Motorsport gänzlich verboten ist, erholte sich einst der Schriftsteller Galczynski. Im weiteren Verlauf Ihrer Radtour kommen Sie über Karwica nach Wiartel, wo fangfrischer Fisch angeboten wird. Nach einer Stärkung radeln Sie über Szeroki Bor und Ruciane Nida wieder zurück. Wer möchte, verlängert ab Karwica die Streck um ca. 15 km und fährt noch weiter südlich über Hejdyk, einem Dorf, das aus alten und zumeist gut erhaltenen masurischen Holzhäusern besteht.
Fakultativ-Angebot: Wer will, übt sich heute im Windsurfen.
4. Tag: Wojnowo ~ Kruttinnen (ca. 42 km)
Die heutige Radetappe führt zunächst nach Eckertsdorf [Wojnowo]. Hier liegt inmitten herrlicher Naturland-schaft das russisch-orthodoxe Kloster der Philipponen. Die sog. Altgläubigen ließen sich 1825 nach ihrer Ausreise aus Russland hier nieder. Ihre Häuser und die Holzkirche mit dem goldenen Zwiebelturm verweisen auf das russische Erbe der Glaubensflüchtlinge. Über eine urige Holzbrücke gelangen Sie nach Kruttinnen, wo das glasklare Urwaldflüsschen Kruttinna zur Stakfahrt einlädt. Dieses einmalige Erlebnis, sich von kundigen Führern nahezu lautlos durchs Wasser staken zu lassen, sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen. Die Kruttinna gilt bei Wasserwanderern als der schönste Fluss Masurens. Im kleinen Dorf Kruttinnen können Sie auf dem Markt masurische Handarbeiten, Souvenirs und Kunsthandwerk erstehen. Über Kadzidlowo mit seinem Wildpark führt die Radtour über Ukta und Wygryny zurück ins Aktiv-Resort.
Fakultativ-Angebot: Ein herrlicher Ausritt durch die idyllische Johannisburger Heide und Besuch eines historischen Jagdhofs mit Salon der Journalistin Marion Dönhoff.
5. Tag: Fakultativer Busausflug nach Heiligelinde ~ Wolfsschanze
Wer möchte, verbringt den heutigen Tag mit eigenen Aktivitäten oder nimmt am fakultativen Ausflug teil, der per Bus zunächst zur Wallfahrtskirche Heiligelinde führt, ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Mit etwas Glück kommen Sie in den Genuss eines kurzen Orgelkonzertes. Nach der Besichtigung wartet die eindrucksvolle und erst vor wenigen Jahren restaurierte Ordensburg von Rößel [Reszel]. Weiter geht es nach Rastenburg [Ketrzyn], wo die stattliche Wehrkirche einen Blick lohnt. Das einstige Führerhauptquartier Wolfsschanze ist die letzte Station des Ausflugs. Die riesige Anlage ist heute eine Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. Nach einem geführten Rundgang durch die Bunkerruinen erfolgt die Rückfahrt.
6. Tag: Popielno ~ Nikolaiken ~ Schifffahrt (ca. 29 km)
Über Weissuhnen mit seiner hübschen Dorfkirche im Ordensstil und schönen alten Holzhäusern gelangen Sie nach Popielno zur Zuchtstation des Tarpans, einer urzeitlichen Pferderasse, die hier erfolgreich ausgewildert wird. Mit etwas Glück können Sie am See-Ufer oder unterwegs eine kleine Herde beobachten. Mit einer altertümlichen Seilzugfähre (in Betrieb ab 01.06.2012) setzen Sie über den Beldahnsee über und erreichen den charmanten Urlaubsort Nikolaiken, wo ein Bummel am Hafen und die Einkehr in eines der zahlreichen Lokale an der Uferpromenade lohnen. Eine Schifffahrt bringt Sie am Nachmittag zum Aktiv-Resort zurück, wo ein abendliches Grillfest am See-Ufer den Tag beschließt.
Fakultativ-Angebot: Wer will, unternimmt stattdessen eine Kajak-Fahrt durch das faszinierende Labyrinth des Urwaldflüsschens Kruttinna.
7. Tag: Piaski und Umgebung
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Wer möchte, startet am Morgen zu einer letzten kurzen Radtour, die nochmals nach Ruciane Nida führt, einem beliebten Ferienort und Seglertreff. Hier haben Sie Gelegenheit zu einem ausgiebigen Bummel, um das eine oder andere Souvenir zu erstehen. Für einen stimmungsvollen Abschluss des Masuren-Aufenthalts sorgen eine nachmittägliche Tretbootfahrt über den Beldahn-See und ein gemütliches Abendessen auf der Terrasse des Seerestaurants. – Erholung pur in unberührter Natur.
8. Tag: Abreise
Sie reisen heute ab oder buchen stattdessen eine unterhaltsame Verlängerungswoche im Aktiv-Resort „Masurische Seen“. Zum Reisebeginn bzw. Reiseende bieten sich ferner Zusatznächte in Warschau an, einer pulsierenden Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.
Änderungen vorbehalten.
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